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Nachhaltigkeit bei Salzgitter Mannesmann Stahlservice

Der Klima- und Umweltschutz gehört zur größten Herausforderung unserer Zeit und bestimmt ganz wesentlich unser unternehmerisches Handeln – heute und in Zukunft. Auch unsere Kunden treffen zunehmend umweltfreundliche Kaufentscheidungen, um CO2-Emissionen einzusparen und die Nachhaltigkeit ihrer Produkte und Leistungen zu erhöhen.

Doch für den Aufbau nachhaltiger und transparenter Lieferketten ist es wichtig zu wissen, welche CO2-Emissionen die einzelnen Produkte verursachen. Dafür ist der Product Carbon Footprint (PCF) eine verlässliche Kennzahl. Mit unserer PCF-Berechnung können wir für nahezu jedes unserer Produkte den individuellen PCF ermitteln.

Strategiemodell

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie leitet sich direkt aus der Konzernstrategie “Salzgitter AG 2030” ab, vertieft die darin formulierten Stoßrichtungen und verankert ökologische, soziale und unternehmerische Nachhaltigkeit fest in sämtlichen Bereichen unseres Wertschöpfungsprozesses.

Sechs zentrale Fokusfelder bündeln dabei die wesentlichen Nachhaltigkeitsherausforderungen der Salzgitter AG und bilden die Schwerpunkte unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung.

Mit SALCOS® führend in der Transformation

Seit 2015 befinden wir uns gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung auf dem Weg zur nahezu klimaneutralen Stahlerzeugung. Kern des Programms ist der Umstieg von der kohlebasierten Stahlerzeugung auf Wasserstoff-betriebene Direktreduktionsanlagen und Strom aus erneuerbaren Quellen. So werden wir bis Mitte der 2030er Jahre technisch in der Lage sein, rund 95 Prozent unserer CO2-Emissionen einzusparen.

Unsere Marke SALCOS® steht für physisch CO2-reduzierte Grünstahlprodukte des Salzgitter-Konzerns mit klarem Produktversprechen und transparenter Zertifizierung. Sie ist das starke Ergebnis unserer Vision, die Industrie gemeinsam mit unseren Kunden zu transformieren und einen echten Beitrag für die Dekarbonisierung zu leisten. Bereits heute können physisch CO2-reduzierte Stahlprodukte aus der Elektrolichtbogenofen-Route des Konzerns bezogen werden. Mit dem Start der Stahlerzeugung über die DRP-EAF Route im ersten Halbjahr 2027 folgen Grünstahlprodukte aus dem gleichnamigen Transformationsprogramm.

Nachhaltige Lösungen – Auf einen Blick erkennbar

Die Ergebnisse unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen spiegeln sich insbesondere in unseren Produkten wider. Um Ihnen höchste Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, setzen wir hierfür auf das Kennzeichnungssystem „OUR Sustainable Solutions“ des Salzgitter-Konzerns. Dieses System ermöglicht Ihnen konzernweit, schnell und transparent nachhaltige Merkmale von Produkten und Services (z. B. eine signifikante CO2-Reduktion oder eine wasserstoffbasierte Stahlerzeugung) zu erfassen. 

Neben der optischen Kennzeichnung erhalten Sie stets weiterführende Erläuterungen und Belege (z. B. Referenzwerte oder einen PCF), warum Ihr Produkt oder Ihr Service diese Kennzeichnung erhält. Für unsere Verantwortung, Ihre Wertschöpfungskette und eine nachhaltigere Industrie. 

Salzgitter Mannesmann Stahlservice Spaltbänder und Bleche an. Dies umfasst unterschiedlichste Güten und Dimensionen. Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

PCF-Ermittlung

Berechnung für umwelt­freundliche Kauf­entscheidungen

In dem Product Carbon Footprint (PCF) werden alle CO2-Emissionen eines Produktes entlang der gesamten Lieferkette erfasst – von der Rohstoffgewinnung und Produktion, über die Anarbeitung und Lagerung bis zum Transport an das Werkstor des Kunden (Cradle to Customer Entry Gate). Dabei werden alle Treibhausgase einbezogen und in CO2-Äquivalente (CO2 e) umgerechnet.

Mit dem von uns entwickelten PCF-Tool können wir für nahezu jedes unserer Produkte diese CO2-Emissionen bis auf das Kilogramm genau berechnen. Das gilt sowohl für CO2-reduzierte als auch konventionell hergestellte Stahlprodukte aus dem umfassenden Sortiment von Salzgitter Mannesmann Stahlservice.

Mehr zur PCF-Berechnung

Circularity

Nachhaltige Kreislaufwirtschaft – jeder Schritt zählt

Unter dem Dach der neuen Konzernstrategie werden Kooperationen im industriellen Maßstab geschmiedet, um die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Aber auch im alltäglichen Wirken der Produktentwickler und -manager tragen innovative Ideen und Lösungen zur Umsetzung der Konzernziele bei. Im Kreislauf der Ressourcen zirkuliert nicht nur der Recycling-Weltmeister Stahl, der zudem künftig auf Basis von Wasserstoff und grünem Strom proudziert werden wird, sondern auch immer mehr Kunststoffe, die Konzerntöchter im Geschäftsbereich Technologien einsetzen.

01 Reduce

Reduzieren – Wir wollen noch bewusster im Umgang mit endlichen Ressourcen werden und diese so im Wirtschaftskreislauf minimieren.

02 Reuse

Wiederverwenden – Wir wollen einmal der Natur entnommene Ressourcen möglichst lange in der wirtschaftlichen Verwendung halten.

03 Recycle

Wiederverwerten – Wir wollen Rohstoffe von bereits verwendeten Produkten wieder nutzbar machen, um Ressourcen zu sparen.

04 Rethink

Umdenken – Wir hinterfragen unsere Gewohnheiten und Prozesse und werden eine nachhaltige industrielle Organisationsstruktur entwickeln.

Closed Loop

Geschlossene Kreislaufwirtschaft mit System

Nachhaltige Prozesse dienen dem Klimaschutz und sichern langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir zukunftsfeste Konzepte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unser Ziel: Die Transformation von traditionellen Abläufen hin zu innovativen, effizienten und geschlossenen Kreisläufen. So lassen sich zukünftig Abfälle, Emissionen sowie Material- und Energieverluste konsequent reduzieren.